Stellungnahme des Bürgervereins zur „Märkische Siedlung Schmellwitzer Straße“ sorgt für Diskussionen

Unsere Stellungnahme zum Bauvorhaben „Märkische Siedlung Schmellwitzer Straße“ scheint Gehör zu finden und zumindest eine neue Diskussion um die Freiflächen auszulösen. In den Ausschüssen wird heftig diskutiert (LR vom 17.01.):
 
 
Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Diskussion zu dem Bauvorhaben in unserer Bürgervereinsversammlung am 10.01.:
 
Die vorgesehene Baufläche befindet sich zwischen dem Betriebshof des Cottbusverkehr und der Schmellwitzer Straße, die nach Döbbrick führt.
 
Nach einer recht umfangreichen Diskussion gab es leider keine eindeutige Mehrheit für die Unterstützung dieses Bauvorhabens im Bürgerverein. Natürlich begrüßten alle Anwesenden, dass neuer Wohnraum in Schmellwitz entsteht und ja, die Fläche sollte bebaut werden, um die Lücke zwischen dem Anger und dem Wohngebiet am Friedhof zu schließen. Doch existieren in Schmellwitz, grad im Neubaugebiet sehr viele unbebaute Rückbauflächen. Hier sind innerhalb des Stadtteils große Bebauungslücken, die voll angeschlossen sind und zudem noch eine ausgezeichnete Verkehrslage haben. Genau das haben viele der Anwesenden als Hauptkritikpunkt angebracht und wurde deswegen, zusammen mit der Frage ob Fördermittel auf den Rückbauflächen abgelöst werden können, in die Stellungnahme eingebracht. Was ebenfalls erwähnt wurde ist, dass das geplante Stadtentwicklungskonzept (INSEK) eine Ausrichtung der Stadt in Richtung Cottbuser Ostsee vorsieht und auch das hier nicht Berücksichtigung fand. Neben diesen Hauptkritikpunkten wurde auch der Hinweis gegeben, dass der Straßenzustand der Straße nach Döbbrick durch Baufahrzeuge sicher nicht besser wird.
 
Auch wenn wir diesen Bebauungsplan, wegen der Lage des Baugebiets innerhalb des Stadtteils in der Stellungnahme ablehnen, begrüßen wir die Planung solcher Wohngebiete innerhalb von Schmellwitz.
 
Am Ende ist das Gebiet allerdings in privater Hand und es obliegt dem Eigentümer hier zu entscheiden was er bauen möchte, sofern er die Freigabe der Stadtverordneten bekommt. Für die Zukunft allerdings wünschen wir uns, dass neue Baugebiete maßvoll und innerhalb bestehender Strukturen entstehen. Vielleicht kann es helfen zu wissen wieviel eine Ablöse der Bindefrist auf den Rückbauflächen kostet, um Investoren zu ermutigen diese Gebiete, grad im Zuge der Entstehung des Ostsees, zu bebauen.
 

Jugendklub „2nd Home“ bleibt in Schmellwitz!

Am Donnerstag den 15.11. war bei unserer Bürgerversammlung Herr Lachmund, Geschäftsführer des Humanistischen Jugendwerks e.V. bei uns zu Gast. Es ging darum den neusten Stand zum möglichen Wegzug des Jugendklubs „2nd Home“ nach Sandow abzufragen und zu schauen, wie wir als Bürgerverein weiterhelfen können doch noch einen Verbleib des Klubs in Schmellwitz zu erreichen.

Der Jugendklub ist derzeit im Westflügel des Gebäudes der Kita „Humi-Kids“ untergebracht, die ebenfalls dem Träger obliegt. Angesichts der Knappheit von Kitaplätzen gab es die Idee seitens des Trägers die Kita zu erweitern und den Jugendklub in einer anderen Immobilie in Schmellwitz unterzubringen. Seit Mai wurden dazu unter anderem der Nettomarkt am Nordrand, der ehem. Jugendklub 7512, die ehem. Johanniter Möbelbörse, die Klubräume der Schmellwitzer Oberschule und Gewerberäume am ehem. Aldi-Komplex in der Kauperstraße besichtigt.  Bis Oktober blieb nur noch eine Option übrig, die einen Verbleib der Einrichtung in Schmellwitz möglich gemacht hätte. Da diese Option, der ehem. Aldi-Komplex, nicht ohne eine Flächenumwidmung auskommen würde und diese nicht rechtzeitig zum Beschluss des Jugendförderplans umsetzbar gewesen wäre, hatte sich der Träger entschieden die Verortung des Klubs in Sandow zu beantragen, wo er schon Räumlichkeiten besitzt und diese optional erweitern könnte.

Als uns dies bekannt wurde haben wir im Bürgerverein nichts unversucht gelassen um doch noch eine Lösung zu finden, die den Weggang des Jugendklubs und somit auch den Wegfall wichtiger Jugendarbeit in Schmellwitz verhindert. Wir haben dazu im Vorfeld viele Gespräche mit dem Jugendamt, dem Immobilienamt sowie der Einrichtung selbst geführt und sogar eigene Lösungen, wie das Aufstellen von Containern auf Freiflächen, eingebracht. Dieses Engagement hat zu einem Umdenken auf allen Seiten geführt.

Bei unserer Bürgerversammlung konnte Herr Lachmund dann auch sehr erfreuliches mitteilen:
Der Träger ist mit den Vermietern des ehem. Aldi-Komplexes einig und hat auch, dank des Entgegenkommens der Stadtverwaltung, Möglichkeiten gefunden die notwendige Umwidmung der dortigen Gewerbefläche in Mischfläche in Auftrag zu geben. Konkret heißt das, dass nach erfolgreicher Umwidmung der Jugendklub drei Gewerbeeinheiten im ehem. Aldi-Komplex anmietet. Es handelt sich dabei um den ehem. Bäcker, das Blumengeschäft und den Asia-Markt. Diese können mit wenig Aufwand innerhalb des finanziellen Rahmens des Jugendförderplan hergerichtet werden.
Herr Lachmund bedankte sich beim Bürgerverein und der Stadtverwaltung für die umfangreiche Unterstützung.

Hier hat sich bewiesen, dass bürgerliches Engagement viel erreichen kann, wenn man zusammen an Lösungen arbeitet. Wir laden alle BürgerInnen ein uns bei solchen Aufgaben zu unterstützen, mitzumachen und mitzugestalten.

Hier auch der Artikel aus der heutigen LR dazu:

Stillegung der Straßebahnlinie 1 erstmal vom Tisch

Nach dem heutigen LR-Artikel, waren wir sehr besorgt über die Zukunft der Straßenbahnlinie 1. Wie wir aber mit Erleichterung gerade in der AG-Ortsteile erfahren haben, wird der Passus zur Einstellung der Straßenbahnlinie 1 im Haushaltsicherungskonzept verändert. Nun ist nur noch von Streckenoptimierung die Rede ohne eine Linie zu benennen und der Finanzbeigeordnete Herr Niggemann fügte noch hinzu, dass man den Nahverkehrsplan und die Eröffnung des Verkehrsknotenpunktes abwarten würde, wie sich die Fahrgastzahlen entwickeln. Nach einer Fahrgastzählung soll dann erneut eine Diskussion über die Linie geführt werden.
 
Die Entscheidung ist somit vertagt und wir können gemeinsam mit den Bürgern noch einmal über die Weiterführung der Straßenbahnlinie 1 diskutieren.
 
Hier der Artikel auf den wir uns beziehen:

Info über Instandsetzungen von Verkehrsflächen

Heute gab es eine Information des Geschäftsbereich Stadtentwicklung und Bauen – Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen über Instandsetzungsmaßnahmen von Verkehrsflächen der nächsten Monate in Schmellwitz.
Hierzu die tabellarische Übersicht in der folgenden Grafik (Großansicht, bitte klicken):

 

Gemeinsame Sitzung der AG-Ortteile/AG-Friedhöfe

Die heutige Sitzung der AG – Ortsteile hatte es in sich. Kritisch aber konstruktiv wurde das Thema Friedhof diskutiert. Unserer Vorsitzende hatte bei der Sitzung kompetente Unterstützung von Herrn Linke von der Friedhofsinitiative.

Einig war man sich, dass das Solidarprinzip bei den Friedhofsgebühren weiterhin bestehen soll. Nur beim Thema Feierhalle mussten alle Kompromisse eingehen. Hier wurde aber viel entgegen kommen der Stadt signalisiert.

Für den Schmellwitzer Friedhof und die Instandsetzung an der Feierhalle wird es weitere Termine geben, die hoffentlich Früchte tragen werden.

Vielen Dank noch mal an Herrn Linke für seine kompetente Unterstützung.

Ab 18.02. Weiterführung der Arbeiten am Grabensystem Schmellwitz

Ab 18.02. Weiterführung der Arbeiten am Grabensystem Schmellwitz

Die Stadtverwaltung informiert über die Weiterführung der Arbeiten am Grabensystem Schmellwitz:

  • Beginn ab 18.02.2018
    • Herstellung der Baufreiheit und des technologisch bedingten Lichtraumprofils von Ernst Mucke Platz bis zur Rudniki
    • Gehölzpflegearbeiten und punktuelle Entnahme von Gehölzen (Verkehrssicherung, Sicherung Unterhaltungsstreifen) Bäume: ca. 20 Stk Birken und Pappeln (StU 40 bis 80 cm).
      • Fällung einer Weide STU 180 cm  im Bereich BW 12 (Querstraße), oberwasserseitig in Fließrichtung links
      • Fällung eines Eschenahorn STU 90-95 cm am Bauwerk 21 (Schmellwitzer Weg, unterwasserseitig auf Rohrleitungsachse!)
    • Ertüchtigung und Sicherung des Unterhaltungsstreifens (Wanderweg auf der Berme) auf einer Länge von ca. 160 m Abschnitt: BW 7 (Ernst- Mucke- Platz) bis BW 8  (Am Fließ) ; temporäre Befestigung Wanderweg Berme mit Combigrid  (Geogitter/Geotextil) MG 0/32 und anschließend Profilieren und andecken mit Brechsandsplitt 0/8 bis 0/11mm, Bankette andecken inkl. Rasenansaat, Findlinge temporär umsetzen.
    • Entschlammung mittels Nassbaggerung im Abschnitt BW 7 bis BW 8. Abfuhr Schlamm auf Zwischenlager,Verwertung/Entsorgung nach Vorentwässerung.

Die Zuwegung zur Baustelle erfolgt vom Hopfgarten Nr. 24 in Richtung Fließ über den gemeinsamen Geh- und Radweg. Dafür ist die zeitweilige Entfernung des Betonpollers und des Findlings am Beginn des Weges erforderlich. Die temporär genutzten Wege werden bauzeitlich gekehrt und verkehrssichernde Maßnahmen eingerichtet. Der gewässerbegleitende Wanderweg (Berme) zwischen BW 7 und BW 9 wird entsprechend des Baufortschritts gesperrt (Bauzaun+ Absperrschranke).

Die Arbeiten werden im Zuge der Sofortmaßnahmen zur Sanierung des Grabensystems Schmellwitz ausgeführt.
Die Arbeiten werden durch den WBV „Oberland Calau“ in Eigenleistung durchgeführt. Die Gehölze werden vorab visuell auf Nisthöhlen und Nester untersucht.
Das Holz wird aufgearbeitet und durch den WBV entsorgt/verwertet. Das Astwerk wird teils geschreddert, teils als Reisighaufen (wo möglich) am Ufer aufgepackt.

Mit den Arbeiten soll bei entsprechender Witterung noch in der 2. KW 2018 (Bauvorbereitung, Gehölzpflege) begonnen werden. Der erste betreffende Abschnitt (BW 7 bis BW 8) soll bis zur 6./7. KW fertiggestellt.

Im Anschluss werden die Arbeiten im Abschnitt BW 9 bis 10 (Hopfgarten bis Am Lug).

Karte und PM: Stadtverwaltung Cottbus

Hier die Detailkarte zu den Arbeiten:
Karte A3 – Weiterführung der Arbeiten am Grabensystem Schmellwitz (1,6MB)

Pressemitteilung zur Auseinandersetzung in der 21. Grundschule

Viele Halbwahrheiten waren in den letzten Tagen in den sozialen Netzwerken unterwegs. Hier ist nun das offizielle Statement der 21. Grundschule zu der Auseinandersetzung am vergangenen Freitag.
 
Die Direktorin, wie auch die Lehrerschaft hat völlig angemessen reagiert und die Auseinandersetzung besonnen klären können. Berichte über Messerattacken an unserer Grundschule sind also in den Bereich der Märchen einzuordnen. Die Integration funktioniert in den überwiegenden Fällen sehr gut. Solche Gerüchte gefährden aber die bisherigen Erfolge.
 
Morgen! Eröffnung Bürgervereinsbüro mit anschließendem Grillfest

Morgen! Eröffnung Bürgervereinsbüro mit anschließendem Grillfest

Unser Raum in der Zuschka 25 hat sich schon schick gemacht um am morgigen Donnerstag, den 13.07. ab 16:30 Uhr interessierten Schmellwitzer*innen, geladenen Gästen und Mitgliedern des Bürgervereins als kleiner Ausstellungsraum zu dienen. Neben der offiziellen Eröffnung mit anschließendem Grillfest haben wir in Zusammenarbeit mit der Regionalwerkstatt eine Austellung unseres gemeinsamen Projektes „Schmellwitz mein zuhause“zusammengestellt. Zusätzlich zu dieser Ausstellung gibt es auch einen Exkurs in die kurze Vergangenheit und die Zukunft von Neu-Schmellwitz mit Schautafeln vergangen, teils nie umgesetzter Pläne und dem aktuellen Vorentwurf zum Flächennutzungs- und Landschaftsplan, der die Zukunft des Stadtteils bis 2030 ebnen soll.

Alle Details zur Veranstaltung erfahrt Ihr hier.

Wir hoffen also auf möglichst viele Gäste und angenehme Gespräche. Grillwürste und alkoholfreie Getränke sind ausreichend vorhanden.

BRÜCKE AM FLIEß – SANIERUNG – SUCHE NACH UNTERSTÜTZUNG/SPONSOREN

BRÜCKE AM FLIEß – SANIERUNG – SUCHE NACH UNTERSTÜTZUNG/SPONSOREN

Gestern schaute sich unser Vorstand erneut die marode Brücke am Fließ an. Da mittelfristig weder Gelder für eine Sanierung, noch für einen Rückbau da sind, suchen wir als Bürgerverein Lösungen. Von Sponsoring auf der freien Wirtschaft bis hin zu ehrenamtlicher Arbeitsleistung wird alles diskutiert.

In der nächsten Woche gibt es ein Treffen mit Experten der Stadtverwaltung, was bei einer Sanierung zu beachten ist. Wir werden dann sehen was genau zu tun ist.

 
Eins wissen wir aber jetzt schon, ohne finanzielle Unterstützung oder Leistungen von privaten Unternehmen, wird die Sanierung der beliebten Brücke nicht möglich sein. Wir suchen daher dringend nach finanziellen Sponsoren oder Firmen, die den Wiederaufbau mit Arbeitsleistung unterstützen.
 

Fotos: Ralf Ladusch