Eröffnung Fließbrücke am 22.03.2019 um 9:00 Uhr

Eröffnung Fließbrücke am 22.03.2019 um 9:00 Uhr

Endlich ist es soweit, unsere Fließbrücke wird wiedereröffnet.

Wir hatten vor gut zwei Jahren die Idee, die vom Abriss bedrohte Brücke an unserem Fließ, zu retten. Dabei gab es erst den
Gedanken die Brücke mithilfe von Spenden und eigener handwerklicher Leistung selbst wieder aufzubauen. Nach einigen Wochen
medialer Aufmerksamkeit und dem Abwägen von Versicherungsgründen hatte sich die Stadt bereiterklärt die letzte noch übrig gebliebene
BUGA-Brücke zu sanieren. Letztes Jahr wurden die Planungen vorgestellt und in diesem Jahr folgte die Umsetzung.

Ich bin der Stadtverwaltung sehr dankbar, dass wir die Brücke nun feierlich eröffnen können und möchte alle herzlich dazu einladen:

Wann: Freitag, 22. März 2019 um 09:00 Uhr
Wo: An der Fließbrücke vor der ehem. Sparkasse am Fließ

Für alle, die nicht wissen wo genau die Brücke ist, können wir uns um 8:45 Uhr am Bürgervereinsraum in der Zuschka 25 treffen.

Stellungnahme des Bürgervereins zur „Märkische Siedlung Schmellwitzer Straße“ sorgt für Diskussionen

Unsere Stellungnahme zum Bauvorhaben „Märkische Siedlung Schmellwitzer Straße“ scheint Gehör zu finden und zumindest eine neue Diskussion um die Freiflächen auszulösen. In den Ausschüssen wird heftig diskutiert (LR vom 17.01.):
 
 
Hier eine kurze Zusammenfassung unserer Diskussion zu dem Bauvorhaben in unserer Bürgervereinsversammlung am 10.01.:
 
Die vorgesehene Baufläche befindet sich zwischen dem Betriebshof des Cottbusverkehr und der Schmellwitzer Straße, die nach Döbbrick führt.
 
Nach einer recht umfangreichen Diskussion gab es leider keine eindeutige Mehrheit für die Unterstützung dieses Bauvorhabens im Bürgerverein. Natürlich begrüßten alle Anwesenden, dass neuer Wohnraum in Schmellwitz entsteht und ja, die Fläche sollte bebaut werden, um die Lücke zwischen dem Anger und dem Wohngebiet am Friedhof zu schließen. Doch existieren in Schmellwitz, grad im Neubaugebiet sehr viele unbebaute Rückbauflächen. Hier sind innerhalb des Stadtteils große Bebauungslücken, die voll angeschlossen sind und zudem noch eine ausgezeichnete Verkehrslage haben. Genau das haben viele der Anwesenden als Hauptkritikpunkt angebracht und wurde deswegen, zusammen mit der Frage ob Fördermittel auf den Rückbauflächen abgelöst werden können, in die Stellungnahme eingebracht. Was ebenfalls erwähnt wurde ist, dass das geplante Stadtentwicklungskonzept (INSEK) eine Ausrichtung der Stadt in Richtung Cottbuser Ostsee vorsieht und auch das hier nicht Berücksichtigung fand. Neben diesen Hauptkritikpunkten wurde auch der Hinweis gegeben, dass der Straßenzustand der Straße nach Döbbrick durch Baufahrzeuge sicher nicht besser wird.
 
Auch wenn wir diesen Bebauungsplan, wegen der Lage des Baugebiets innerhalb des Stadtteils in der Stellungnahme ablehnen, begrüßen wir die Planung solcher Wohngebiete innerhalb von Schmellwitz.
 
Am Ende ist das Gebiet allerdings in privater Hand und es obliegt dem Eigentümer hier zu entscheiden was er bauen möchte, sofern er die Freigabe der Stadtverordneten bekommt. Für die Zukunft allerdings wünschen wir uns, dass neue Baugebiete maßvoll und innerhalb bestehender Strukturen entstehen. Vielleicht kann es helfen zu wissen wieviel eine Ablöse der Bindefrist auf den Rückbauflächen kostet, um Investoren zu ermutigen diese Gebiete, grad im Zuge der Entstehung des Ostsees, zu bebauen.
 

Jugendklub „2nd Home“ bleibt in Schmellwitz!

Am Donnerstag den 15.11. war bei unserer Bürgerversammlung Herr Lachmund, Geschäftsführer des Humanistischen Jugendwerks e.V. bei uns zu Gast. Es ging darum den neusten Stand zum möglichen Wegzug des Jugendklubs „2nd Home“ nach Sandow abzufragen und zu schauen, wie wir als Bürgerverein weiterhelfen können doch noch einen Verbleib des Klubs in Schmellwitz zu erreichen.

Der Jugendklub ist derzeit im Westflügel des Gebäudes der Kita „Humi-Kids“ untergebracht, die ebenfalls dem Träger obliegt. Angesichts der Knappheit von Kitaplätzen gab es die Idee seitens des Trägers die Kita zu erweitern und den Jugendklub in einer anderen Immobilie in Schmellwitz unterzubringen. Seit Mai wurden dazu unter anderem der Nettomarkt am Nordrand, der ehem. Jugendklub 7512, die ehem. Johanniter Möbelbörse, die Klubräume der Schmellwitzer Oberschule und Gewerberäume am ehem. Aldi-Komplex in der Kauperstraße besichtigt.  Bis Oktober blieb nur noch eine Option übrig, die einen Verbleib der Einrichtung in Schmellwitz möglich gemacht hätte. Da diese Option, der ehem. Aldi-Komplex, nicht ohne eine Flächenumwidmung auskommen würde und diese nicht rechtzeitig zum Beschluss des Jugendförderplans umsetzbar gewesen wäre, hatte sich der Träger entschieden die Verortung des Klubs in Sandow zu beantragen, wo er schon Räumlichkeiten besitzt und diese optional erweitern könnte.

Als uns dies bekannt wurde haben wir im Bürgerverein nichts unversucht gelassen um doch noch eine Lösung zu finden, die den Weggang des Jugendklubs und somit auch den Wegfall wichtiger Jugendarbeit in Schmellwitz verhindert. Wir haben dazu im Vorfeld viele Gespräche mit dem Jugendamt, dem Immobilienamt sowie der Einrichtung selbst geführt und sogar eigene Lösungen, wie das Aufstellen von Containern auf Freiflächen, eingebracht. Dieses Engagement hat zu einem Umdenken auf allen Seiten geführt.

Bei unserer Bürgerversammlung konnte Herr Lachmund dann auch sehr erfreuliches mitteilen:
Der Träger ist mit den Vermietern des ehem. Aldi-Komplexes einig und hat auch, dank des Entgegenkommens der Stadtverwaltung, Möglichkeiten gefunden die notwendige Umwidmung der dortigen Gewerbefläche in Mischfläche in Auftrag zu geben. Konkret heißt das, dass nach erfolgreicher Umwidmung der Jugendklub drei Gewerbeeinheiten im ehem. Aldi-Komplex anmietet. Es handelt sich dabei um den ehem. Bäcker, das Blumengeschäft und den Asia-Markt. Diese können mit wenig Aufwand innerhalb des finanziellen Rahmens des Jugendförderplan hergerichtet werden.
Herr Lachmund bedankte sich beim Bürgerverein und der Stadtverwaltung für die umfangreiche Unterstützung.

Hier hat sich bewiesen, dass bürgerliches Engagement viel erreichen kann, wenn man zusammen an Lösungen arbeitet. Wir laden alle BürgerInnen ein uns bei solchen Aufgaben zu unterstützen, mitzumachen und mitzugestalten.

Hier auch der Artikel aus der heutigen LR dazu:

Stillegung der Straßebahnlinie 1 erstmal vom Tisch

Nach dem heutigen LR-Artikel, waren wir sehr besorgt über die Zukunft der Straßenbahnlinie 1. Wie wir aber mit Erleichterung gerade in der AG-Ortsteile erfahren haben, wird der Passus zur Einstellung der Straßenbahnlinie 1 im Haushaltsicherungskonzept verändert. Nun ist nur noch von Streckenoptimierung die Rede ohne eine Linie zu benennen und der Finanzbeigeordnete Herr Niggemann fügte noch hinzu, dass man den Nahverkehrsplan und die Eröffnung des Verkehrsknotenpunktes abwarten würde, wie sich die Fahrgastzahlen entwickeln. Nach einer Fahrgastzählung soll dann erneut eine Diskussion über die Linie geführt werden.
 
Die Entscheidung ist somit vertagt und wir können gemeinsam mit den Bürgern noch einmal über die Weiterführung der Straßenbahnlinie 1 diskutieren.
 
Hier der Artikel auf den wir uns beziehen:
Es geht gut voran an der Spreeschule

Es geht gut voran an der Spreeschule

Auch wenn sich die Eröffnung der neuen Containeranbauten um eine Woche verzögert, machen doch die Baufortschritte einen guten Eindruck. Die Schulleiterin, Frau Dallmaier, wies aber auch darauf hin, dass dringend neue Spielgeräte im Außenbereich her müssen, der Platz für Bewegung durch die Containeranbauten beschränkt ist. Wir hoffen, dass die Stadt hier eine Lösung findet.

Weitere Themen wären das Projekt Green Urban Labs zur Freiflächenbepflanzung und unsere Pläne für eine neue Veranstaltung auf dem Muckeplatz. Zu diesem konnte der Vorsitzende, Michael Tietz, auch noch eine positive Nachricht verkünden. Dank vieler Gespräche und der Stellungnahmen in den Medien seitens unseres Vereins wird der Muckeplatz alle zwei Monate gründlich mit einer Groß- und Kleinkehrmaschine sowie manuell per Hand gründlich gereinigt. Vielen Dank an die Stadtverwaltung für die erfolgreiche Suche nach einer Lösung.

 

 

Kleiner Artikel über den OB-Rundgang in der LR

Zwar wirklich nur eine kleine Zusammenfassung des Oberbürgermeisterrundgangs, aber dennoch die wichtigsten und vor allem guten Nachrichten beisammen. Ein etwas ausführlicherer Bericht folgt in den nächsten Tagen an dieser Stelle und in der Stadtteilzeitung.
 
Hier geht es zum Artikel:
Muckeplatz „blüht“ auf

Muckeplatz „blüht“ auf

In Neu-Schmellwitz grünt und blüht es… Nur leider an Stellen an den es nicht blühen sollte. Beispielsweise der Muckeplatz ist nicht mehr wieder zu erkennen. Das Pflaster ist verkrautet und Bäume wachsen an den Stufenrandern heraus. Auch die umgebenden städtischen Fußwege in der Ernst Mucke Straße sehen ähnlich aus.

Für diesen sehr präsenten Platz muss eine Lösung für regelmäßige Pflege her. Warum kann hier nicht wenigstens nach Straßenreinigungssatzunge gekehrt werden?
Vielleicht kann man auch mit regelmäßigen Pflegeeinsätzen von engagierten Schmellwitzern die Stadt unterstützen?

Wir fragen seit Jahren immer wieder in der Stadtverwaltung nach aber auch da gibt es derzeit keinen Lösungsvorschlag.

Auch sollte der Platz vielleicht wieder regelmäßig einen Nutzen erfahren. Wir planen dort für das nächste Jahr schon eine Veranstaltung, aber dazu im nächsten Jahr mehr, da wir erst die Machbarkeit prüfen.
Ideen für diesen Platz sind immer herzlich willkommen.

Eins steht fest. So kann der Platz und die angrenzenden Wege nicht bleiben.

Kreativer Stadtteilspaziergang

Kreativer Stadtteilspaziergang

Ein sehr langer aber genauso kreativer Stadtteilspaziergang geht zu Ende. Im Rahmen des Projektes „Green Urban Labs“ lud die Stadtverwaltung Cottbus, vertreten durch den Fachbereich Grün- und Verkehrsflächen sowie der Fachbereich Stadtentwicklung zum Ideenaustausch zum Thema: Alternative Pflege von Freiflächen. Im Fokus lagen dabei kommunale Flächen, das Fließ und auch Freiflächen von kommunalen Wohnungsfirmen.

Von bienenfreundlichen Wildblumenwiesen über gärtnerische Kleinbeete für Mieter bis hin zum botanischen Garten waren vielversprechende Ideen dabei.

Sicher ist auch, dass dies nicht die letzte Ideenfindung war bevor es 2019 an die Umsetzung gehen kann. Wir werden hier auf unserer Seite rechtzeitig darüber informieren.

Vielen Dank an alle Beteiligten für den regen Ideenaustausch.